Kolumba

Obwohl die einstige gotische Pfarrkirche St. Kolumba bis auf die Grundmauern und die Madonnen-Statue im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, stammt die Krippe aus dem Jahr 1935. Geschaffen hat sie die Krippenkünstlerin Lita Mertens. Obwohl es nur verhältnismässig wenige Figuren gibt, werden vom 1. Advent bis Mariä Lichtmess sehr viele Bilder aufgebaut: Die Szenen reichen von der Verkündigung an Maria, der Heimsuchung zur Herbergssuche bis zur Geburt des Kindes an Weihnachten. Nach Weihnachten ist eine ungewöhnliche Szene, das erste Bad des Kindes, zu sehen. Diese Geschichte steht nur in den Apokryphen, der inoffiziellen Kindheitsgeschichte Jesu.

Obwohl St. Kolumba keine Figuren der Weisen aus dem Morgenland besitzt, kommen die Magier am 6. Januar mit ihren Geschenken vorbei, machen sich aber alsbald wieder auf den Weg, so dass der Besucher nur die Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe erblicken kann. Danach folgt die Flucht nach Ägypten, die Rast während der Flucht - das Kind macht mit Josefs Hilfe die ersten Schritte - und die Dareichung im Tempel.

Heute ist die einstige Kirchenruine mit der modernen Kapelle von Gottfried Böhm integriert in das erzbischöfliche Diözesanmuseum Kolumba.

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