St. Maria in der Kupfergasse

Die Krippe in St. Maria in der Kupfergasse passt mit ihrer Fülle und Pracht hervorragend in die Kirche, die 1715 geweiht wurde. Die Schwestern vom Armen Kinde Jesu in Aachen modellierten - vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts - für die 15 Figuren unterschiedlicher Größe Köpfe und Hände aus Wachs. Diese wurden auf bewegliche Holzglieder montiert. Familie Josef Schmitz aus Bergheim erwarb die Krippe in den in den 1950er Jahren und stellte sie der Pfarrei Maria in der Kupfergasse in den 1960er Jahren zur Verfügung. Etwa zehn Jahre später wurden die Figuren neu eingekleidet. Seitdem baut ein Krippenteam aus etwa zehn Personen jedes Jahr die Krippe unter einem etwas anderen Aspekt auf. Es gibt ein Advents-, ein Weihnachts- und ein Dreikönigenbild.

Die Krippe begeistert Jung und Alt durch den aufwendigen Aufbau: Zwischen den vielen bunten Blumen, Moss und Tannenbäumen plätschert ein Bach dahin und es lassen sich zahlreiche Vögel, Füchse, Igel, Eichhörnchen, Wiesel, Entenküken und eine Schildkröte entdecken. Ab dem Dreikönigstag auch ein riesiges Dromedar aus Plüsch. Alle Tiere sind friedlich beiander, denn es herrscht Friede auf Erde. Je nach Thema der Krippe stehen die Figuren in unterschiedlichen Gruppen zusammen, manchmal übernimmt Josef auch eine sehr aktive Rolle als Ziehvater. Hier lohnt es sich, in jedem Jahr mindestens einen Blick auf die Krippe zu werfen.

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